Beschreibung und Fotostrecke zur 60plus-Tagesfahrt nach Hann. Münden und Kassel

Beschreibung und Fotos:

Am 16. Mai 2018 war die Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Unterbezirk Gießen wieder einmal auf Tour. Diesmal ging es um 8:00 Uhr ab Gießen mit dem Bus und einem Frühstücks-Zwischenstopp kurz vor Kassel zunächst nach Hann. Münden.

Dort wartete am Weserstein („Wo Fulda sich und Werra küssen …“) schon das Ausflugsschiff für eine gut einstündige Fahrt auf der Fulda. Anschließend begab sich die 43-köpfige Senioren-Reisegruppe zu einem gemeinsamen leckeren Mittagessen in den Ratskeller am Marktplatz. Gut gestärkt konnte man sich anschließend noch individuell in der Stadt des Wassers umsehen: In den Straßen und Gassen mit der wunderschönen Fachwerkarchitektur, bei der alten Steinbrücke über die Werra, beim Sterbehaus und der Grabstätte des berühmten Dr. Eisenbarth. Und man konnte natürlich auch das Angebot in einem der vielen Cafés oder Eisdielen genießen. Die diesbezüglich wohl originellste Location in Hann. Münden findet man in der Sankt Aegidien Kirche, die zum Café umgestaltet wurde. Im Außenbereich dieser ehemaligen Kirche ist das Grabmal des Dr. Eisenbarth zu besichtigen. Außerdem konnte man bei dem Rundgang feststellen, dass sich Fulda und Werra nicht nur einmal, sondern zweimal küssen. Die Fulda teilt sich vor dem großen Zusammenschluss und der kleinere der beiden Abzweige vereinigt sich etwa 100 m vor dem Weserstein an der Kasseler Schlagd unweit des Hotels Packhof mit der Werra bereits zur „Kleinen Weser“.

Um 15:00 Uhr ging es weiter zur Grimm-Welt auf dem Weinberg in Kassel, wo die Reiseteilnehmer/-innen in einer einstündigen Führung mit dem Leben und der Arbeit der Gebrüder Grimm, insbesondere deren Verdiensten um die Sprachforschung, vertraut gemacht wurden. Einige Teilnehmer/-innen gönnten sich noch eine kurze Erfrischung im Grimm-Welt-Café Falada, bevor die Rückreise nach einem rundum gelungenen Tag angetreten wurde. (Name und Logo des Cafés stellen übrigens einen Bezug zu dem sprechenden Pferdekopf im Grimm-Märchen „Die Gänsemagd“ her: „O du Falada, da du hangest …“)